SXF Terminal für BER rückt näher

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat die Geschäftsführung/ Hartmut Mehdorn am Fr., 19.09.2014, damit beauftragt, mögliche Optionen zur Kapazitätserweiterung des künftigen BER zu untersuchen. Hintergrund ist die Überlegung seitens der FBB, den alten Terminal des Flughafens Schönefeld – entgegen der ursprünglichen Planungen und Festlegungen – künftig nun doch als zusätzliche Abfertigungskapazität in die Infrastrukturen des künftigen BER zu integrieren. Mehdorn plädiert derzeit für eine Nutzung des alten Terminals für die Abfertigung von low-cost airlines. Die Vertreter der Bundesregierung, als Anteilseigner neben den Ländern Brandenburg und Berlin, wollen das derzeitige Terminal als Bereich für die Flugbereitschaft der Bundesregierung reservieren. Die ursprünglichen Planungen sehen dabei vor, auf der westlichen Freifläche des künftigen BER einen gesonderten Regierungsterminal zu errichten.

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flyBB – neue Kooperation zw. BER und kleineren Flugplätzen

Nach internen vorab-Informationen wird am 04.09.2014 in Berlin-Adlershof eine neue Kooperation zwischen der FBB GmbH (BER) und 11 regionalen Verkehrslandeplätzen im Umland von Berlin bekanntgegeben.

Bereits im Mai diesen Jahres gab am Sonderlandeplatz Neuhardenberg ein erstes offizielles Zusammentreffen zwischen Vertretern des Flughafens Schönefeld/ BER (Hartmut Mehdorn) sowie Akteuren von Verkehrs- und Sonderlandeplätzen aus Brandenburg, bei dem vermutlich Möglichkeiten einer neuen Kooperation diskutiert wurden.

Verkehrslandeplatz EDAZ

Auch der VLP Schönhagen (EDAZ) ist Kooperationsmitglied im neuen Verein flyBB.

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SXF Terminal für BER

Die bereits im Februar 2014 erstmals aufgekommene Diskussion um den bestehenden Terminal Schönefeld(-Alt) wird nun auch offiziell geführt. Die Aufsichtsrat-Steuerungsgruppe gab am 12.03.2014 die Freigabe für die Idee der Geschäftsführung FBB, über die Weiterführung der Nutzung des bestehenden Terminals SXF nachzudenken. Tatsächlich ist damit die mögliche Weiterverwendung des alten Terminals als zusätzliche Kapazitätserweiterung für den neuen BER (Terminal) auch in der Öffentlichkeit angekommen.

Hintergrund für die Überlegungen – bzw. die vorab-Ankündigung – ist das prognostizierte, schnelle Erreichen einer Auslastungskapazität von ca. 27 Mio. pax p. a. am neuen Terminal in der aktuellen Ausbaustufe (ohne zusätzliche Satellitentermials). Der bestehende Terminal Schönefeld kann derzeit ca. 8 Mio. Pax bewältigen. Durch eine zusätzliche Nutzung des bestehenden Terminals wäre ein kostengünstige Kapazitätserweiterung zu erreichen, die zudem auch einen zeitlichen Aufschub für evtl. weitere Baumaßnahmen (Satelliten-Terminals) gewähren würde.

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BER – Sanierung Nordbahn verschoben

Die Sanierung der aktuellen (Nord-) SLB von SXF/ Schönefeld sollte ursprünglich ab 01.07.2014 beginnen. Laut Mitteilung der Geschäftsführung der FBB/ Hartmut Mehdorn (Pressemeldungen ab 22.02.2014) wird daraus nun vorerst nichts.

Die Erneuerung der SLB wird nun auf März 2015 verschoben. Grund hierfür ist der bisher noch fehlende Schallschutz für die betroffenen Anwohner im Bereich der neuen Süd-SLB. Erst wenn der technische Schallschutz in allen berechtigten Haushalten umgesetzt ist, können auch die neuen Flugrouten von/ zur neuen Südbahn in Kraft gesetzt werden. Da die Vorarbeiten für die Schallschutzmaßnahmen (Gutachten sowie bauliche Realisierungen) bis zum ursprünglichen Termin durch die FBB bzw. beauftragte Ingenieurbüros und Bauunternehmen nicht mehr realisiert werden können, muss damit die Sanierung der alten (Nord-) SLB verschoben werden.

Die planerischen Grundlagen, v. a. Analyse und Auswertung der Bestandssituation der alten (Nord-) SLB von SXF, für die Sanierungsarbeiten wurden seit Mitte 2013 von einem Ingenieurunternehmen aus Nordrhein-Westfalen erstellt. Hierfür wurden zu Beginn 2013 die Bestandsflächen (SLB Nord alt, Apron + Taxiways) durch hochgenauer Messluftbilder erfasst.

BER SLB Süd  Foto c) airport-regional.de, 2013

BER – Projekt „Testbetrieb-Nordpier“ gestoppt

Am 20.02.2014 gibt die FBB durch Pressemeldung bekannt, dass das seit 2012 angekündigte Vorhaben zum geplanten vorgezogenen Praxistest am Nordflügel des BER-Terminals endgültig verworfen wird. Geplant war hier die testweise Nutzung durch Germania. Als Grund für die Beendigung der Überlegungen zum Testbetrieb wird von der FBB Geschäftsführung/ Hartmut Mehdorn mangelnde Unterstützung seitens der drei Gesellschafter angegeben.

Die Baugenehmigung für das neue Gebäude – als nördlicher Seitenflügel des Hauptterminals – wurde bereits Anfang 2008 erteilt und hatte seit dem eine Gültigkeit von 7 Jahren. Die Baugenehmigung für den Zweck der Nutzung als Passagierterminal (Nutzung v. a. für LowCost Airlines) läuft damit regulär 2015 aus.

BER c) airport-regional.de

© airport-regional.de 2013

SXF Terminal – for future use?

Bereits Anfang der Woche von einigen Vertretern der Tagespresse als ‚Geheimplan‘ angekündigt, kommt nun die Diskussion um den bestehenden Terminal Schönefeld(-Alt) in Gang. Die FBB liebäugelt mit der Weiterverwendung des alten Terminals als zusätzliche Kapazitätserweiterung für den neuen BER.

Das im Bau befindliche künftige BER-Terminal wird – in der vorgesehenen ersten Ausbaustufe – eine geplante Kapazität von ca. 27 Mio. Pax haben. Bereits Ende 2013 wurde dabei mit über 26 Mio. Pax an den beiden bisherigen Flughäfen Tegel und Schönefeld ein neue Passagierrekord in Berlin erreicht.

Der bestehende Terminal Schönefeld kann aktuell bis zu 8 Mio. Pax bewältigen. Die Überlegungen der FBB sehen derzeit eine Möglichkeit der Weiternutzung des alten Terminals – primär für low-cost Airlines – vor. Easyjet, Ryanair und Co. sehen hierbei sicher keine Probleme.

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26 Mio. in Berlin

In 2013 werden in Schönefeld und Tegel so viele Fluggäste wie noch nie abgefertigt, wie die Flughafengesellschaft FBB Ende Dezember bekannt gibt.

Das Passagier-Wachstum ist in Berlin 2013 mit 4 % weiterhin überdurchschnittlich hoch und von allen deutschen Verkehrsflughäfen am größten. An den beiden Standorten Schönefeld und Tegel wurden 2010 ca. 22,3 Mio., in 2011 24 Mio. und in 2012  25,3 Mio. Passagiere abgefertigt.

 

DHL Leipzig-Halle wächst weiter

DHL-Luftfrachtdrehkreuz wächst weiter.

Deutsche Post/ DHL kündigt am 20.12.2013 an, am Standort Leipzig-Halle EDDP in den kommenden 5 Jahren ca. 150 Mio. Euro in die Logistik-Infrastruktur (Gebäude und Sortiereinrichtungen) zu investieren.

Laut DHL ist dabei Ziel, die Bearbeitungskapazität um mehr als 50 Prozent zu steigern. Die neue Logistikfläche soll ca. 40.000 qm umfassen und bis Ende 2014 fertig sein. Insgesamt sollen damit 150.000 Express-Sendungen pro Stunde abgefertigt werden können.

Durch die Erweiterung der Sortiereinrichtungen sollen bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen, wobei aktuell am Standort ca. 3.500 Arbeitsplätze bei DHL existieren.

Seit 2008 wurden am DHL-Frachtdrehkreuz ca. 500 Mio. Euro durch DHL investiert.

Neuer Chef am DHL-Luftfrachtdrehkreuz

Deutsche Post/ DHL gibt bekannt, dass Ralph Wondrak ab 01.01.2014 neuer Vice President Hubs und Gateways Germany/ Vorsitzender CEO am DHL-Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle ist. Sein Vorgänger Robert Vierers gibt den Vorsitz ab und wird als Senior Vice President zuständig für Hubs und Gateways Europe.